Der Juni war überaus warm, was die folgenden Daten zeigen:

  • 28 warme Tage (normal 23)
  • 21 Sommertage (normal 11)
  • 9 heiße Tage (normal 2)

Darüber hinaus lag die Durchschnittstemperatur mit 20,3 °C extrem über dem Schnitt (normal 17,4 °C). 

So wundert es nicht, dass der Monat der wärmste Juni wurde nach dem Ausnahmemonat Juni 2003, der 22,1 Grad aufzuweisen hatte.

Der Nachteil des Sommerwetters: es mangelte an Niederschlag, denn der Monat war in weiten Teilen einfach zu trocken. Das änderte sich allerdings schlagartig, als am 22. die Rekordmenge von 72 l/m² fiel und damit die Statistik des Monats sogar einen Regenüberschuss aufwies.

Zum guten Image des Monats passte, dass auch die Sonne mitmachte. So erzielten wir zum Monatsende 287 Sonnenstunden, einen Überschuss von 34%.

Der Mai war deutlich zu kalt und in weiten Teilen zu trocken, auch wenn am Ende das Niederschlags-Soll erfüllt wurde. Leider war beim Sonnenschein ein merkliches Defizit zu erkennen.

  • Durchschnittstemperatur: 11,4 °C , also erheblich unter dem Schnitt (normal 14,3 °C)
  • ein kalter Tag (genau im Schnitt), zwei Frosttage (normal keiner), nur 10 warme Tage (normal 16) und auch nur ein Sommertag (normal 5)

Die Niederschlagsmenge lag mit 82,6l/m² ziemlich genau im Schnitt. Dies darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Monat in weiten Teilen erneut viel zu trocken war. Dies änderte sich erst, als am 20. und 21. eine Gesamtmenge von 52 l/m² fiel.

Auch beim Sonnenschein mussten wird mit 153 Stunden Abstriche machen.

Der April war deutlich zu warm, extrem niederschlagsarm und in der zweiten Monatshälfte sehr sonnig.

  • Durchschnittstemperatur:  10,8 °C , also erheblich über dem Schnitt (normal 9,6 °C)
  • dies wird durch die Kenntage bestätigt:
  • 2 kalte Tage (normal 5), ein Frosttag (normal 3), 9 warme Tage (normal 7) und 2 Sommertage (normal einer)
  • mit nur 14,4 l/m² extrem unter dem Schnitt (nur 27% des üblichen Wertes)
  • 211 Sonnenstunden (normal 160), ein Plus von 32% 

 Wenn nicht die Trockenheit allmählich ein so großes Problem werden würde, könnte man mit dem April recht zufrieden sein

 

Der März war ein sehr warmer, niederschlagsreicher Monat, aber insgesamt zu windreich und nur an sieben Tagen frühlingshaft angenehm.

Dazu einige Daten:

  • Durchschnittstemperatur: 6,8 °C (deutlich über dem Schnitt (normal 5,3 °C)
  • 10 kalte Tage (normal 15)
  • nur 5 Frosttage (normal 12)
  • kein Eistag (normal einer)
  • ein warmer Tag (genau im Schnitt)
  • Tagesmaximum: 20,3 °C am 31. um 15 Uhr 25
  • Minimaltemperatur: -3,7 °C am 20. um 6 Uhr 05

    Erwähnenswert:

Bis zum 10. trat kein einziger Frosttag auf, es war insgesamt für die Jahreszeit deutlich zu warm. So wurde auch die sog. „Grünlandtemperatur“, die den Vegetationsbeginn kennzeichnet, bereits am 18.3. (normal am 24.3.) erreicht.

Obwohl der Monat bis zum 19. sehr sonnenarm war, holte er dann enorm auf und erreichte schließlich eine Sonnenstundenzahl von 148 (normal 144)

Winterbilanz (Dezember/Januar/Februar)

  • mit 228 l/m² lag der Niederschlag dieses Winters deutlich über dem Schnitt (normal 166 l/m²), zurückzuführen auf die extrem niederschlagsreichen Monate Dezember und Januar

  • die Durchschnittstemperatur der Wintermonate lag mit +1,3 °C deutlich über dem Schnitt (zum Vergleich: normal 0,8 °C, kältester Winter -1,6 °C, wärmster Winter +3,5 °C)
    Dies war vor allem auf den extrem warmen Dezember und Februar zurückzuführen

  • auch manche Kenntage unterstreichen den eher milden Winter: nur 13 Eistage (normal 23) und 58 Frosttage (normal 59)

  • 17 Schneetage (normal 16)

  • 29 stürmische Tage (normal 13)

  • mit 188 Stunden Sonnenschein lagen wir deutlich über dem Schnitt (normal 163 Stunden), zurückzuführen auf den sehr sonnigen Februar.

Fazit:
Es war ein sehr warmer Winter mit erhöhtem Niederschlag und einem erheblichen Überschuss an Sonnenstunden.

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