Sommerbilanz (Juni/Juli/August)

  • mit 270 l/m² war der Niederschlag höher als üblich (normal 248 l/m²). Schuld daran waren die überaus niederschlagsreichen Monate Juni und August. Die Zahl der Niederschlagstage lag daher mit 47 ebenfalls über dem Schnitt (normal 41)

  • die Durchschnittstemperatur der Sommermonate lag mit 19,9 °C erheblich über dem Schnitt, vor allem auf Grund des sehr heißen Juni (zum Vergleich: normal 18,5 °C, kältester Sommer 17,3 °C, wärmster Sommer 21,6 °C)

  • 84 „warme Tage“ (normal 75), 56 Sommertage (normal 40), 18 heiße Tage (normal 9), 733 Sonnenstunden (normal 656 Stunden) - ein ganz erhebliches Plus

  • 6 stürmische Tage (normal 8)

  • 18 Gewitter (normal 12)

Fazit:

Es war, vor allem auf Grund des sehr warmen Juni, ein überaus warmer Sommer, auch wenn er nicht an die Jahre 2003, 2006, 2015 und 2018 heranreichte. Er gehörte auf Grund einiger Starkregenfälle zu den etwas niederschlagsreicheren Sommern. Die Sonnenstundenzahl war erkennbar höher als üblich.

Der August war, obwohl er zwischendurch etwas schwächelte, ein erfreulich schöner Sommermonat.

Durchschnitt: 19,1 °C (normal 18,8 °C), also deutlich erhöht
27 warme Tage (normal 26)
17 Sommertage (normal 15)
2 heiße Tage (normal 4), wobei wir an 2 Tagen mit einem zehntel Grad an weiteren heißen Tagen vorbeischrammten

Tagesmaximum: 32,3 °C 
Minimaltemperatur 8,3 °C 

Auffallend die hohe Gesamtniederschlagsmenge von 123 l/m², die durch einige Starkregenfälle zusammenkam, denn es war andererseits häufig sehr sehr trocken.
Den höchsten Tageswert mit 22,6 Litern pro Quadratmeter erzielten wir am 19. bei Starkregen zwischen 0 Uhr und 6 Uhr.

Nicht ganz zufriedenstellend war die Zahl der Sonnenstunden, die mit 202 Stunden unter dem Normalwert von 213 Stunden lag.

Der Juli war erneut ein sehr warmer Sommermonat.

Er war zwar mit seinen 20,1 °C nicht ganz so warm wie der Juni mit seinen 20,3 °C, lag aber dennoch auch erheblich über dem langjährigen Juli-Schnitt von 19,3 °C

Dazu wieder einige Fakten:

  • 29 warme Tage (normal 27)
  • 18 Sommertage (normal 17)
  • 7 heiße Tage (normal 4)

Das Tagesmaximum von 36,3 °C wurde am 25. um 15 Uhr 20 erreicht, die Minimaltemperatur betrug 7,2 °C am 10. um 5 Uhr 30

Darüber hinaus war der Monat äußerst trocken:

Niederschlag:  44,4 l/m² und damit nur nur 49 % des üblichen Wertes
Mit 16 Niederschlagstagen lagen wir zwar über dem Schnitt (normal 14), aber die geringe Regenmenge spiegelt das nicht wieder, es kam an den einzelnen Tagen einfach zu wenig vom Himmel.

Sehr erfreulich war der Sonnenschein:

  • mit 243 Sonnenstunden lagen wir merklich über dem Schnitt von 229 Stunden

Damit haben wir zwei überdurchschnittlich gute Sommermonate hinter uns.

Der Juni war überaus warm, was die folgenden Daten zeigen:

  • 28 warme Tage (normal 23)
  • 21 Sommertage (normal 11)
  • 9 heiße Tage (normal 2)

Darüber hinaus lag die Durchschnittstemperatur mit 20,3 °C extrem über dem Schnitt (normal 17,4 °C). 

So wundert es nicht, dass der Monat der wärmste Juni wurde nach dem Ausnahmemonat Juni 2003, der 22,1 Grad aufzuweisen hatte.

Der Nachteil des Sommerwetters: es mangelte an Niederschlag, denn der Monat war in weiten Teilen einfach zu trocken. Das änderte sich allerdings schlagartig, als am 22. die Rekordmenge von 72 l/m² fiel und damit die Statistik des Monats sogar einen Regenüberschuss aufwies.

Zum guten Image des Monats passte, dass auch die Sonne mitmachte. So erzielten wir zum Monatsende 287 Sonnenstunden, einen Überschuss von 34%.

Der Mai war deutlich zu kalt und in weiten Teilen zu trocken, auch wenn am Ende das Niederschlags-Soll erfüllt wurde. Leider war beim Sonnenschein ein merkliches Defizit zu erkennen.

  • Durchschnittstemperatur: 11,4 °C , also erheblich unter dem Schnitt (normal 14,3 °C)
  • ein kalter Tag (genau im Schnitt), zwei Frosttage (normal keiner), nur 10 warme Tage (normal 16) und auch nur ein Sommertag (normal 5)

Die Niederschlagsmenge lag mit 82,6l/m² ziemlich genau im Schnitt. Dies darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Monat in weiten Teilen erneut viel zu trocken war. Dies änderte sich erst, als am 20. und 21. eine Gesamtmenge von 52 l/m² fiel.

Auch beim Sonnenschein mussten wird mit 153 Stunden Abstriche machen.

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