Obwohl es in der ersten Hälfte des Monats ganz anders aussah, wurde der Juli doch noch ein schöner Sommermonat, was die Daten eindeutig zeigen:

  • Durchschnittstemperatur: 19,5 °C (normal 19,3°C)
  • 29 warme Tage (normal 27)
  • 21 Sommertage (normal 16)
  • 6 Tropentage (normal 4)
  • Tagesmaximum:  34,1 °C
  • Minimaltemperatur: 8,2 °C am 7. um 6 Uhr 10

Der Grund für das überraschend gute Abschneiden: das Wetter legte ab dem 17. eine rasante Aufholjagd hin und es folgten 13 Sommertage aufeinander.

Obwohl der Monat gleich zu Beginn mit einer Niederschlagsmenge von 20 Litern pro Quadratmeter startete, war die erste Monatshälfte zu trocken, selbst bis Monatsende konnte das hohe Defizit nicht aufgeholt werden und die Waldbrandgefahr erreichte Stufe vier, gegen Ende sogar Stufe 5

Insgesamt betrachtet war der Juli erst in der zweiten Hälfte ein hoch erfreulicher Sommermonat mit viel Sonnenschein und deutlich zu wenig Niederschlag.

Der Juni konnte ohne Übertreibung als sommerlicher Totalausfall bezeichnet werden, auch wenn die letzte Woche dann einen gewaltigen Schub in Richtung Sommer zeigte.

  • Durchschnittstemperatur: 16,6 °C - erkennbar unter dem Schnitt (normal 17,4 °C)
  • 19 warme Tage (normal 23)
  • 10 Sommertage (normal 11)
  • kein Tropentag (normal 2)
  • Tagesmaximum: 29,4 °C am 27. um 16 Uhr 30
  • Minimaltemperatur: 8,3 °C am 8. um 7 Uhr 20

Nach zwei viel zu trockenen Monaten zeige sich der Juni allerdings komplett anders.

Die Niederschlagsmenge lag mit 100,8 l/m² deutlich über dem Schnitt (24 % mehr als üblich)
Den höchsten Tageswert mit 22,6 Litern pro Quadratmeter erzielten wir am 14.
Mit 19 Niederschlagstagen lagen wir merklich über dem Schnitt (normal 15)

Nutznießer war allerdings die Natur, die den Nachschub an Wasser dringend benötigte.

Als Sommermonat konnte man den Mai noch nicht bezeichnen, er war einfach zu kühl.

Dazu einige Daten:

  • Durchschnittstemperatur: 12,9 °C  - merklich unter dem Schnitt (normal 14,3 °C)
  • kein kalter Tag (normal einer
  • kein Frosttag (genau im Schnitt)
  • nur 11 warme Tage (normal 16)
  • vor allem aber nur  3 Sommertage (normal 5)

  • Tagesmaximum: 26,3 °C am 9. um 16 Uhr 20
  • Minimaltemperatur:0,4 °C am 12. um 6 Uhr 15

Ein Problem bereitete der Niederschlag.
Die Niederschlagsmenge lag mit nur 48,0 l/m² erheblich unter dem Schnitt (nur 57 % des üblichen Wertes). Den höchsten Tageswert mit 11,4 Litern pro Quadratmeter erzielten wir am 11. bei Niederschlägen zwischen 8 Uhr und 23 Uhr.
Mit nur 10 Niederschlagstagen lagen wir ebenfalls unter dem Schnitt (normal 14)

Einigermaßen erfreulich war dagegen die Zahl der Sonnenstunden: mit 216 Stunden war das Soll von 200 Stunden erkennbar überschritten.

Der April war nach April 2007 der sonnigste April mit 325 Stunden

Da wundert es nicht, dass der Monat ein wunderschöner, sonniger und damit viel zu warmer Frühlingsmonat mit extrem wenig Niederschlag war.

Hier einige Daten:

  • Durchschnittstemperatur: 11,5 °C , also ganz erheblich über dem Schnitt (normal 9,6 °C)
  • 2 kalte Tage (normal 5), 5 Frosttage (normal 3), 19 warme Tage (normal 7) und ein Sommertag (genau im Schnitt)
  • Maximum: 25,1 °C am 17. um 16 Uhr 25
  • Minimaltemperatur: -4,6 °C am 1. um 7 Uhr 05
  • Niederschlag mit 23,2 l/m² erheblich unter dem Schnitt (nur 44 % des üblichen Wertes)
  • mit nur 4 Niederschlagstagen lagen wir extrem unter dem Schnitt (normal 12)

    Damit erlebten wir mit über 19 Tagen die im bisherigen Jahresverlauf längste Trockenperiode

Der Monat März 2020 erwies sich als erkennbar zu warm und unheimlich sonnenreich.

Dazu die Daten:

  • Durchschnittstemperatur:  5,8 °C (normal 5,3 °C)

  • 17 kalte Tage (normal 15)

  • 16 Frosttage (normal 12)

  • kein Eistag (normal einer)

  • bereits 2 warme Tage (normal einer)

  • Tagesmaximum: 20,7 °C am 20. um 15 Uhr 20

  • Minimaltemperatur:  -3,6 °C am 23. um 6 Uhr 15

Interessant war die Zahl der Sonnenstunden

  • 13 Tage mit 8 Stunden Sonnenschein, darunter sogar 7 Tage mit 10 Stunden
  • insgesamt 184 Sonnenstunden (normal 125)
  • es war damit der zweit-sonnenreichste März nach März 2014, der sogar 186 Stunden aufzuweisen hatte

Man konnte also mit dem März, abgesehen von dem ständig sehr kalten Wind aus Osten recht zufrieden sein.

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