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Hochsommer sieht anders aus

Für einen Hochsommermonat war der Juli deutlich zu kühl und die Zahl der Sonnenstunden ließ zu wünschen übrig. Dafür wurde das Soll an Niederschlag bei zahlreichen Niederschlagstagen erreicht.

Dazu die Daten:

  • Durchschnittstemperatur: mit nur  18,4 °C deutlich unter dem Schnitt (normal 19,4 °C)
  • 28 warme Tage (normal 27)
  • nur 13 Sommertage (normal 16)
  • kein Tropentag (normal 4)
  • Tagesmaximum: 29,2°C wurde am 30. um 16 Uhr 05
  • Minimaltemperatur: 9,3 °C am 3. um 5 Uhr 20
  • Niederschlagsmenge: mit 89,0 l /m² im Schnitt (99des üblichen Wertes)
  • Mit 22 Niederschlagstagen lagen wir ganz erheblich über dem Schnitt (normal 14)

Nach dem sehr sommerlich geprägten Juni war daher der Juli eher enttäuschend.

Der Juni war ein Hochsommermonat, der keine Wünsche offen ließ und seine Tempraturen entsprechen eher einem Juli.

Dazu die Daten:

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 19,6 °C extrem über dem Schnitt (normal 17,5 °C).
Es gab 27 warme Tage (normal 23), 20 Sommertage (normal 11) und 5 Tropentage (normal 2).
Das Tagesmaximum von 33,1°C wurde am 18. um 16 Uhr 15 

Recht zufriedenstellend zeigte sich die Sonnenscheinzeit mit 257 Sonnenstunden (normal 214). Bei 11 Tagen mit 12 Stunden Sonne oder mehr kann man nicht klagen, zumal es keinen Tag ganz ohne Sonnenschein gab.

Die Niederschlagsmenge lag mit 118,2 l /m² deutlich über dem Schnitt (46mehr als üblich)., was aber für die Natur dringend erfoderlich war nach einer elftägigen Trockenperiode.

Frühjahrsbilanz (März/April/Mai)

  • es war mit 159 l/m² erneut ein zu trockenes Frühjahr (normal 189 l/m² ), insbesondere verursacht durch den extrem trockenen April

  • mit 7,3 °C war dieses Frühjahrdas bisher kälteste Frühjahr (normal 9,7°C, kältestes Frühjahr 7,8°C, wärmstes Frühjahr 11,3°C)

  • 7 „warme Tage“ (normal 21), 2 Sommertage (normal 6), 0 heiße Tage (normal einer) und 26 Frosttage (normal 16)

  • 30 stürmische Tage (normal 11)

  • der Sonnenschein des Frühjahrs war nicht umwerfend. Mit einer Sonnenscheindauer von 494 Stunden wurde das übliche Maß (485 Stunden) nur minimal überschritten.

Fazit:
Das Frühjahr hatte dieses Jahr seinen Namen nicht verdient, vor allem auf Grund der enormen Kälte.

Der Monat war der kälteste Mai seit 1991, wies zu wenig Sonnenschein auf, dafür aber einen kräftigen Niederschlags-Überschuss.

Dazu einige Daten:

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 10,8 °C extrem unter dem Schnitt (normal 14,3°C).
Es gab sogar noch einen Frosttag (normal keinen), keinen kalten Tag (normal einen), 2 warme Tage (normal 16) und nur 2 Sommertage (normal 5).

Diese Wetterlage wirkte sich auch auf den Sonnenschein aus. Nur 4 Tage mit 10 Stunden Sonnenschein oder mehr waren etwas mager. Mit 160 Stunden Sonnenschein (normal 200) endete der Monat deutlich unter dem Schnitt.

Die Niederschlagsmenge lag dagegen mit 109,8 l /m² deutlich über dem Schnitt (29mehr als üblich). 

Alles in allem war es bestimmt kein "Wonnemonat"

"Der April macht, was er will" - dafür war der Monat ein Paradebeispiel.

Es war in schnellem Wechsel einmal frühlingshaft mit hohen zweistelligen Temperaturen und dann wieder winterlich kalt mit Schneefall.

Dazu die Daten:

  • Durchschnittstemperatur: nur 7,0 °C  (normal 9,8°C)
  • 10 kalte Tage (normal 5)
  • 10 Frosttage (normal 3)
  • 2 warme Tage (normal 7)
  • kein Sommertag (normal einer)
  • Tagesmaximum: 23,4°C wurde am 1. um 14 Uhr 40
  • Minimaltemperatur: -3,1 °C am 14. um 7 Uhr 00
  • Gravierend war der Niederschlagsmangel, denn im ganzen Monat fielen nur 17,2 l/m², also nur 33% des üblichen Wertes

Damit war der April 2021 der kälteste April seit meinem Aufzeichnungsbeginn im Jahr 1983

Zum Trost war die Sonnenscheindauer recht erfreulich.

Trotz einer erheblichen Durststrecke vom 12. bis zum 18. sah es beim Sonnenschein relativ erfreulich aus, vor allem im letzten Monatsdrittel. 12 Tage mit 8 Sonnenstunden, darunter sogar 7 Tage mit 10 Stunden brachten insgesamt 190 Sonnenstunden (normal 160) zusammen.

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