Nachdem der Oktoberstart recht angenehm war,  ließ das Wetter dann ab dem 18. doch sehr zu wünschen übrig. In Windeseile wurde, vor allem auch durch kalte Nächte, das hohe Temperaturplus abgebaut, so dass gegen Monatsende der Schnitt sogar unter dem Durchschnitt lag. Auch der erste Frost trat sehr früh ein, nämlich  bereits am 20.
Dasselbe gilt für den Sonnenschein. War es bis Monatsmitte ein ausgesprochen sonniger Monat (5 Tage mit 8 Stunden Sonne und mehr),  so erereichten wir danach mit Mühe oft nur eine Stunde pro Tag oder weniger. Nur dank der ersten Monatshälfte konnte das Sonnenschein-Soll erreicht werden.

Kurios der Niederschlag: Trotz 14 Regentagen bis zum 25. kam gerade mal eine Menge von 10 l/m² zustande. Es war also bis jetzt ein ausgesprochen trockener Monat..

Kaum vorstellbar, dass die letzten Tage hier noch viel ändern sollten.

Nach einem etwas unbefriedigenden September erwies sich der Oktober bis jetzt (9.10.) als ein recht warmer und freundlicher Herbstmonat. So hatten wir bis zum 5. noch eine Durchschnittstemperatur von 14,8°C, was weit über dem üblichen Monatsschnitt liegt. Auch 3 Tage mit 8 Sonnenstunden und mehr ließen fast spätsommerliche Gefühle aufkommen. Allerdings ging es mit den Nachttemperaturen bei klarem Himmel jetzt täglich bergab und so wurde am 8. bereits eine Tiefsttemperatur von 2,2°C gemessen.

Glänzte der September durch oft fast sommerliches Wetter, so braucht sich der Oktober 2006 bis jetzt nicht zu verstecken.
Die Temperatur lag an fast allen Tagen über dem Schnitt und so übertrifft die Durchschnittstemperatur den Schnitt um mehr als 2°C. Auch der Niederschlag hielt sich sehr in Grenzen (bis jetzt nur ca. 17 l/m²)
Selbst der jetzt verstärkt einsetzende Nebel löste sich spätestens in den Mittagsstunden auf und wir konnten herrlichen Sonnenschein genießen.

Der Oktober begann mit Dauerregen und relativ niedrigen Temperaturen. Erst ab dem 6. zeigte er sich freundlich mit angenehmen Tagestemperaturen und Sonnenschein. Leider sorgte hartnäckiger Nebel ab dem 8. dafür, dass wir die schöne Hochdrucklage nicht so recht genießen konnten.

Nachdem in letzter Zeit erstaunlich wenig Nebel in unserem Raum herrschte, hat sich das Blatt wieder etwas gewendet:
Bei steigenden Temperaturen sorgten unsere Flüsse für stärkere Nebelneigung, so dass wir bis heute bereits den 10. Nebeltag in diesem Monat hatten.

Krasse Unterschiede 2003 - 2004

24.10. 2003 Maximaltemp. 3,4°C / Minimaltemp. -2,5°C / Schnitt -0,11°C
24.10. 2004 Maximaltemp. 18,7°C / Minimaltemp. 6,6°C / Schnitt +11,3°C

Nach dem "Schmuddelwetter" der Tage vom 9. bis 19. kehrte bei Temperaturen bis 18 °C am 21. des Monats der Spätherbst nochmals zurück. Die Zahl der Sonnenstunden stieg nochmals auf bis zu 6 Stunden pro Tag an.

Nachdem es in den letzten Tagen aussah, als wäre der erste Nachtfrost nahe (täglich sinkende Nachttemperaturen seit 6.10. - Minimum 1,2°C am 13.), scheint dieses Thema wieder in die Ferne gerückt zu sein. Damit wird ein für unseren Raum üblicher Termin in den ersten Novemberwochen wieder wahrscheinlicher.

Niederschlagsmangel im September
Bis zum 20. hatten wir lediglich 6 Niederschlagstage mit insgesamt 11 l/m² (davon 7,6 l/m² an einem Tag), was die ausgetrockneten Flussbette von Donau und Wörnitz deutlich zeigten. Damit wäre der Monat beinahe der niederschlagsärmste seit Aufzeichnungsbeginn geworden. Doch ab 21. einsetzender Niederschlag wendete das Blatt

   
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